| Bundesweites Twittern für die Klimakonferenz |
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Greenpeace Freiburg beteiligte sich an bundesweiter Greenpeace-Aktion: Klimaschutz-Appelle an die Bundeskanzlerin Es ist fünf vor zwölf, deshalb fand am 5. Dezember der Aktionstag für den Klimaschutz statt. In über 80 Städten haben Ehrenamtliche von Greenpeace persönliche Klimaschutz-Appelle von Bürgern gesammelt und über den Dienst Twitter verschickt. Die Appelle erschienen auf dem Pariser Platz in Berlin auf einer Twitterwall, die auf einer großen Leinwand der Öffentlichkeit päsentiert wurde. Auch die Freiburger Gruppe hatte in der Bertoldstraße eine Leinwand aufgebaut, auf der die bundesweit im Sekundentakt verschickten Nachrichten zu sehen waren. Die gesammelten Klimabotschaften aus Freiburg wurden direkt am Informationsstand vor der Leinwand an Angela Merkel verschickt. ![]() "Twitterwall" der Freiburger Aktivisten in der Bertoldstraße mit den wie hier in Freiburg eingesammelten Botschaften aus ganz Deutschland ![]() Die Greenpeace-Klimaexpertin Anike Peters sagt: "Angela Merkel muss endlich handeln und sieben Milliarden Euro für den Klimaschutz in Entwicklungsländern auf den Tisch legen. Kurz vor Kopenhagen muss Merkel endlich eine Führungsrolle einnehmen und die EU auf Klimaschutzkurs bringen." Bislang ist die EU zu einer CO2-Reduktion von 20 Prozent bereit - im Vergleich zu 1990. Um den fortschreitenden Klimawandel zu stoppen, müssen Industrieländer jedoch nach dem Stand der Klimawissenschaft ihre Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent reduzieren. Die Freiburger Aktivisten haben fast 300 Tweets verschickt, bundesweit waren bis 14.00 Uhr etwa 18.000 Nachrichten von ehrenamtlichen Greenpeacern in 85 Städten verschickt worden. Etwa 18.000 persönliche Klimaschutzappelle an Angela Merkel sind also von Bürgern eingegangen. Die Bilanz des Aktionstages am 5.12. - sowohl für Freiburg, als auch bundesweit - ist also durchaus erfolgreich. http://twitter.com/Greenpeace_de http://twitter.com/greenpeace_fr http://twitter.com/gp_fr Gefreut hat die etwa 30 am Aktionstag beteiligten Aktivisten auch die rege Teilnahme am in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband des BUND organisierten “Human Banner” auf dem Platz der Alten Synagoge: Etwa 200 Menschen stellten gegen 12.30 Uhr den Schriftzug "CO2 + Atomkraft" mit einem abwärts gerichteten Pfeil. Hiermit sollte die Forderung unterstrichen werden, die CO2-Emissionen endlich drastisch zu senken und den Ausstieg aus der Atomkraft zu vollziehen. In Kopenhagen müssen die Weichen hierfür gestellt werden! ![]() Direkt im Anschluss folgte ein Flashmob mit Mitgliedern verschiedener Freiburger Umweltgruppen: Etwa 20 junge Menschen rannten bei eisiger Kälte in Badekleidung durch die Bertoldstraße, die Kaiser-Joseph-Straße, über den Weihnachtsmarkt und wieder zurück zum Platz der Alten Synagoge. Dabei trugen sie große Pappschilder mit der Aufschrift "Freiburg 5.12.2050", um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen, die auch Freiburg nicht verschonen werden. ![]() |












