| Fragen und Antworten zu Ökostrom |
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In Hartheim und Bad Krozingen waren wir im Rahmen der Aktion "Regionale Energiewende - Sauberer Strom für die Breisgau" auf den Wochenmärkten mit unserem Infostand zu Ökostrom vertreten.
Bild: Ökostrom Infostand in Bad Krozingen am Samsatg den 12.06.2010 Die uns am Stand am häufigsten gestellten Fragen zu Ökostrom und was Sie alles vom Wechsel abhalten könnte, möchten wir Ihnen nachfolgend beantworten.
Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig, obwohl das Wechseln des Stromversorgers wirklich schnell und einfach ist. Die Anbieter benötigen von Ihnen nur einen Antrag zur Stromlieferung, Ihre letzte Stromrechnung oder eine Kopie davon. Mehr brauchen Sie nicht zu tun, denn alles andere wird für Sie erledigt. Sie können den Antrag auch online stellen unter: https://greenpeace-energy.de/privatkunden/kunde-werden.html http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/runterladen/EWS_vertrag_i.pdf
Wir sind es gewohnt, dass Strom 24 Stunden jederzeit zur Verfügung steht. Gibt es einmal einen Stromausfall, so ist dieser in kurzer Zeit wieder behoben. Wird das aber nach einem Stromwechsel auch so sein? Oder werden „Wechselkunden“ dann damit bestraft, dass es bei ihnen länger dauert bis „der Saft“ wieder aus der Steckdose kommt? Dieser Argwohn ist vollkommen unbegründet. Das Stromnetz wird vom Netzbetreiber instand gehalten und repariert. Und zwar für alle Stromkunden gleichermaßen, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Der Netzbetreiber macht hier keinen Unterschied von wem diese Netzkunden mit Strom versorgt werden. Und er darf auch keinen Unterschied machen, das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Manchmal glauben Stromkunden, sie könnten ihren Versorger nur dann wechseln, wenn sie in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung wohnen. Aber das ist nicht richtig. Jeder Stromkunde kann wechseln, auch, wenn er in einer Mietwohnung wohnt - Voraussetzung ist, dass ein Stromzähler auf seinen Namen läuft. So kann zum Beispiel in einem Mietshaus mit sechs Parteien, jede Partei einen anderen Stromlieferanten haben und selbst der Treppenhauszähler kann von einem siebten Lieferanten versorgt werden. Der Vermieter muss übrigens von einem Stromanbieterwechsel nicht in Kenntnis gesetzt werden.
Dies trifft nur dann zu, wenn lediglich Strom aus alten Anlagen verkauft wird. Ein gutes Ökostromangebot zeichnet sich nämlich durch die Förderung neuer ökologischer Stromerzeugungsanlagen aus. Mit den Ökostromangebot von Greenpeace Energy und EWS Schönau sind vielfältige Maßnahmen verknüpft, um einen bestmöglichen Umweltnutzen zu garantieren hin zu Energiewende und einer sauberen Zukunft ohne Kohle- und Atomstrom.
Immer wieder hört man, dass eine Versorgung aller Stromverbraucher mit Erneuerbaren Energien prinzipiell nicht möglich sei. Das hört sich zunächst einleuchtend ein, weil die Erneuerbaren ja nur dann zur Verfügung stehen, wenn der Wind weht, das Wasser fliesst oder die Sonne scheint. Aber wie viele einfache Wahrheiten stimmt auch diese nicht. Die verschiedenen Erneuerbaren Energien lassen sich ergänzen und durch intelligente Vernetzung kombinieren. Das wird bereits in sogenannten „Regenerativen Kombikraftwerken“ erprobt: Wind- und Solaranlagen leisten je nach Verfügbarkeit ihren Beitrag. Ausgleichend werden Biogas und Wasserkraft eingesetzt: Je nach Bedarf werden sie in Strom umgewandelt, um kurzfristige Schwankungen auszugleichen. Einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien steht technisch also nichts im Wege.
100% frei von den Interessen der Atom- und Kohlekonzerne
Bild: Ökostrom Infostand in Hartheim am Freitag den 11.06.2010 Auch in den nächsten Wochen und Monaten werden wir regelmäßig Infostände auch in Ihrer Nähe haben und stehen Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. |
















