| Mit Schirm, Charme und Parole gegen Tanja Gönners Auftritt in Freiburg |
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Tanja Gönner (CDU) setzt sich vehement für verlängerte Laufzeiten von Atomkraftwerken ein. So will sie unbedingt Neckarwestheim I weiterlaufen lassen, obwohl das Atomkraftwerk nach geltendem Atomkonsens schon längst hätte abgeschaltet werden müssen. Nur mit Tricks konnte die Betreiberin EnBW dies bisher umgehen. Ein Fünftel des produzierten Stroms wird von Neckarwestheim I zum eigenen Betrieb verbraucht, so berichtet die Badische Zeitung am gleichen Tag in ihrer Wochenendausgabe vom 12. Juni 2010. Damit produziert Neckarwestheim knapp 20 Prozent seines anfallenden Atommülls seiner selbst willen. Mit Atommüll bürden wir unseren nachfolgenden Generationen eine schwere Hypothek für Hunderttausende von Jahren auf. Nachhaltiges Handeln verkommt im Munde von Tanja Gönner zur Farce, und auch das Verursacherprinzip wird schändlich hintertrieben, wenn die Verantwortung einer Endlagerung für die jährlich anfallenden 400 Tonnen Atommüll von Baden-Württemberg nach Gorleben abgeschoben wird. Derweil kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass der Salzstock Gorleben noch nie - ebenso wenig wie die Asse - den Anforderungen einer sicheren Endlagerung genügte. Baden-Württemberg verfügt mit seinen Opalinus-Tonschichten über ein Potential, das in der Schweiz zur Endlagerung herangezogen wird. Aber wie sagte ein CDU-Kommunalpolitiker im Land auf die Frage eines Panorama-Reporters, ob nicht auch Tonschichten der Region für einen Atommüll-Endlagererstandort erkundet werden könnten: "Wenn hier Atommüll herkommt .... dann brennt die Hegau".
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Regenschirme mit Anti-Atom Fratze schnappten immer dann auf, wenn die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) auf der Podiumsdiskussion im Rahmen des Tages der Artenvielfalt auf dem Rathausplatz am Samstag, 12. Juni 2010, zur Rede ansetzte.





