| Stoppt die Suche nach Öl in der Tiefsee! |
|
|
|
|
Das Vorpreschen der großen Ölkonzerne in die Tiefsee birgt massive Risiken für die lokalen und globalen Ökosysteme. Keine Hemmungen Weltweit leitet allein BP 32 Ölförderprojekte in der Tiefsee, die Ölförderung ist bei 14 Anlagen bereits im Gange. Die Katastrophe im Golf scheint BP wenig abzuschrecken. Die Folgen für die Golfregion sind aktuell kaum abzusehen. Rund 19 Milliarden Dollar will BP im kommenden Jahr in diese riskante Ölförderprojekte stecken - für den ehemals groß angekündigten Ausbau der Erneuerbaren Energien bleibt gerade einmal eine Milliarde übrig.
Greenpeace fordert den Stopp von Ölbohrungen unterhalb von 200 Metern, da Taucher dort nur noch eingeschränkt arbeiten können. Im Falle eines technischen Defekts kann kein Ölkonzern auf einen funktionierenden Notfallplan zurückgreifen.
Wir verlangen von den Geschäftsführungen und Vorständen der deutschen Mineralöl-Firmen, ihre Mutterkonzerne aufzufordern: - Verzicht aller an der Ölförderung beteiligten Unternehmen auf Öl-Bohrungen in der Tiefsee. - Sofortiger Wechsel in der Energiepolitik: weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz Dazu unterstützten uns mehr als 100 Passanten am Samstag den 31.07.2010 in der Freiburger Innenstadt mit Ihrer Unterschrift. Forderungen an die deutsche Politik Greenpeace richtet aber nicht nur an die Konzerne die Forderung nach einem Stopp weiterer Tiefseebohrungen, sondern auch die Politik ist in unseren Augen in der Pflicht, verbindliche Regelungen zu schaffen und auch für deren Einhaltung zu sorgen. Deshalb wenden wir uns jetzt verstärkt an die Politik, namentlich an Rainer Brüderle (FDP). Wir fordern Herrn Brüderle auf dafür zu sorgen, dass beim nächsten Ministertreffen der OSPAR im September 2010 in Norwegen das Thema „Verbot von Tiefseebohrungen“ auf der Tagesordnung steht. Die OSPAR, zu welcher 15 Länder sowie die EU zählen, ist ein Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks. Neben Bohrinseln ist sie zuständig für alles, was in die Nordsee und in den Nordatlantik eingeleitet, versenkt oder anderweitig eingebracht wird. Zeit hat Herr Brüderle dazu bis zum 13.8., denn dann ist Einsendeschluss für Vorschläge für die Tagesordnung.
Mit Unterschriften aus Freiburg / ganz Deutschland auf Banner werden wir Herrn Brüderle an seine Verantwortung erinnern.
|











