Energie
Mit cleverer Energie in die Zukunft PDF Drucken E-Mail

100 Prozent Erneuerbare Energien sind unser Ziel. Mit über 300.000 Arbeits- plätzen sind die Erneuerbaren Energien ein wahrer Jobmotor, allein im Bereich Photovoltaik arbeiten schon viermal so viel Menschen als in der Atomindustrie.
Die Zukunft gehört den Erneuerbaren, die Krücke Atomkraft dagegen hält mit
400 Tonnen Atommüll jährlich für unzählige Generationen eine gruselige Hypothek bereit.

Windrad Atomkraft und Kohle behindern den Ausbau Erneuerbarer Energien. Immer öfter muss an der Strombörse Leipzig für die Abnahme des Stroms sogar Geld drauf gelegt werden - Geld der Stromkunden -, weil Wind und Sonne zu viel Strom liefern und Atom-
und Kohlekraftwerke nicht schnell abgeschaltet werden können.

Der vorzeitige Atomausstieg bis 2015 ist machbar und im Energiekonzept "Plan B 2050" vom Institut EUtech aus Aachen im Auftrag von Greenpeace dargestellt.

Immer mehr Institute kommen zu dem Schluss, dass eine Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energie mit Atomausstieg und ohne neue Kohlekraftwerke möglich ist. Im jüngsten Beispiel zeigt McKinsey in ihrer, in Beratung mit RWE, E.on und Vattenfall verfassten "roadmap 2050" vom 13.04.2010, dass die Vollversorgung mit Ökostrom nicht nur in ganz Europa realisierbar, sondern auch wirtschaftlich ist.

100 Prozent Erneuerbare Energien rechnen sich bei kletternden Rohstoffpreisen für die Volkswirtschaft und die privaten Haushalte, schaffen Sicherheit und machen uns unabhängig von Uran, Kohle und Öl.

Übergangsweise brauchen wir dezentrale und flexible Gaskraftwerke, Blockheizkraftwerke und neben Wasserpumpspeicher neue Speichermöglichkeiten wie zum Beispiel die Methanisierung von Windenergie, damit Schwankungen von Sonnen- und Windkraftwerken ausgeglichen werden können.

Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit sind gesichert, so die Studie "Klimaschutz und Versorgungssicherheit" des Umweltbundesamtes (UBA) vom Dezember 2009. Der "Monitoringbericht" des Bundeswirtschaftsministeriums zur Versorgungssicherheit im Strombereich vom 11. August 2008 bestätigt: "Die deutschen Atomkraftwerke können wie geplant stillgelegt werden", ebenso eine im Mai 2008 vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichten Studie: "Insgesamt lässt sich resümieren, dass der notwendige Ersatzbedarf an Kraftwerkskapazitäten bis 2020 ohne Kapazitätsengpässe geleistet werden kann".

Der Sachverständigenrat der Regierung in Umweltfragen (SRU) warnt die Bundesregierung wiederholt vor einem Abrücken vom Atomausstieg und entlarvt die Atomkraft als "Verhinderungstechnologie".

Ihr seit herzlich eingeladen mit uns zu kämpfen:
Für eine nachhaltige Stromgewinnung ohne Atom und Kohle!